Aktuelles 2022

Musiknacht 19.11.2022

Emotionaler Abschied bei „Best of 65 Jahre“

Die Geburtstagsfeier zum 65jährigen Bestehen des Akkordeon-Orchesters St. Tönis im Forum Corneliusfeld war ein voller Erfolg. Vor ausverkauftem Haus boten die verschiedenen Orchester FUNTASTIK, Antonius-Harmonists, AkkZente und StAKKato sowie der Solist Christian Glukhov moderne Musik und ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Christian Glukhov erhält seit 2017 bei Viktor Kammerzell Akkordeonunterricht. Seine Leistung motivierte das Publikum zu der ersten Standing Ovation an diesem Abend. Viele Musikstücke wurden von den Besuchern durch Summen, Mitsingen oder rhythmischer Unterstützung begleitet.

Die Stimmung war sehr gut und es folgte der emotionalste Teil des Abends. Die Spieler des Orchesters StAKKato hatten sich zur Verabschiedung ihres Dirigenten Viktor Kammerzell eine Überraschung einfallen lassen. Viktor Kammerzell war 20 Jahre Dirigent dieser Gruppe, tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an und überreichte den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Ulrich Chudobba.

So schnell kam der „alte“ Dirigent aber nicht von der Bühne. Er wurde kurzerhand in einen Sessel verfrachtet und StAKKato spielte unter der neuen Leitung von Ulrich Chudobba ein Lieblingslied von Viktor Kammerzell „Rote Rosen“. Rote Rosen bekam er dann persönlich von Spielerinnen und Spielern überreicht; für jedes Jahr seines Dirigats eine. Das war für alle Beteiligten ein ganz besonderer Moment und es zeigte, dass dieser Verein ein sehr familiäres Leben lebt! Da geht es um viel Musik, aber auch Menschlichkeit und ein Miteinander kommen nicht zu kurz.

hier zum Pressebericht (RP-online 20.11.2022)


Pressemeldung der Volksbank Krefeld, 13.10.2022

Preisübergabe bei “Vereinshelden”

Die Aktion ,,Vereinshelden‘‘ konnte 2022 endlich wieder stattfinden. In diesem Jahr gab es eine wichtige Änderung: die Vereine mussten sich nicht auf den Vereinshelden bewerben, sondern alle aktiven Projekte auf „zusammenheldensein.de“ – der Spendenplattform der Volksbank Krefeld eG – kamen automatisch in die Auswahl. Die besten fünf Projekte wurden von einer Jury aus mehr als 50 Projekten ausgewählt und im Rahmen einer Veranstaltung prämiert.

Die folgenden Vereine konnten sich in diesem Jahr über eine Spende von je 2.000 Euro freuen:
-Nierensport Nettetal
-Burundi-Hilfe, Brüggen
-Tambour- und Fanfarencorps Spielfreunde Uerdingen
-Akkordeon-Orchester St. Tönis
-Gemeinschaft Krefelder Künstler

Diese und viele andere Projekte können unter „www.zusammenheldensein.de“ eingesehen werden. Alle Vereine freuen sich auch weiterhin auf Spenden, um die vielfältigen Aufgaben auch weiterhin bewältigen zu können.

Leider konnte die Preisverleihung auch in diesem Jahr nicht im Rahmen der Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Trotz der vielfältigen Einschränkung war es der Volksbank Krefeld eG wichtig die Preise persönlich den Gewinnern zu übergeben. Die Jury setzt sich zusammen aus folgenden Personen: Karin Meincke, Bernd Scheelen, Eckart Preen, Guido Uhle und Stefan Rinsch.

v.l.n.r.: Sabrina Schrade (Volksbank Krefeld), Oliver Schieren und Robert Seifert (Akkordeon-Orchester St. Tönis), Brigitte Heidtmann, Dr. Barbara Freundlieb und Christiane Behr (Gemeinschaft Krefelder Künstler), Stefan Rinsch (Vorstandsvorsitzender Volksbank Krefeld eG), Bernd Scheelen (Jurymitglied), Karin Meincke (Jurymitglied), Sebastian Horn und Christian Horn (Spielfreunde Uerdingen), Sandra und Markus Das (Burundi-Hilfe), Rosel Schrömges und Dr. Dhyana Beyerle (Nierensport Nettetal)


BEST OF 65 JAHRE – Open Air Konzert auf dem Rathausplatz (20.08.2022)

ABBA präsentiert von FUN-TASTIK mit Sonja Kirvel

ABBA präsentiert von FUN-TASTIK mit Sonja Kirvel

Begeisternde KÖLSCH TÖNis

Begeisternde KÖLSCH TÖNis

Regen – etwas, was sich alle zurzeit wünschen. Nur für das Akkordeon-Orchester 1957 St.Tönis e.V. hätte ein Regentag am vergangenen Samstag die Vorarbeit einiger Monate zunichte gemacht. Es galt das 65-jährige Vereinsjubiläum zu feiern und dafür wurde am frühen Samstagmorgen bereits Equipment und Manpower auf den Rathausplatz in Tönisvorst gefahren, um dort ein großes Open-Air-Musikfest zu feiern. Zusammen mit den Tönisvorstern, die den Verein schon so viele Jahrzehnte begleiten, wurde dreieinhalb Stunden lang ein überraschend launiges und mit viel Pop- und Rockmusik versehenes Konzert veranstaltet. Auch mit Gästen wurde aufgewartet – Sonja Kirvel trat als Sängerin für ein ABBA-Medley auf und die Klarinettistin Bettina Dölling von den Covestro-Symphonikern verzierte das Stück „Gabriellas Song“ mit einer Solostimme. So wurde dem zahlreich erschienenen und bestens aufgelegtem Publikum ein abwechslungsreiches Programm geboten. Es spielten alle Orchester des Vereins: Angefangen hat StAKKato mit seinem langjährigen Dirigenten Viktor Kammerzell. Darauf folgte AKKzente unter neuer Leitung von Rolf Donner gemeinsam mit den Antonius Harmonists und begeisterte später noch mit Melodien von Herbert Grönemeyer und einer Akkordeon-Variante von „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Das Orchester wurde von der Keybordspielerin Mareike Lenz begleitet. Die Gruppe FUN-TASTIK mit seinem mitreißenden Dirigenten Carsten Kalkmann lieferte den „Summer of 69“, Medleys von Elton John und einige Klassiker aus den Notenarchiven des Vereins. Den fulminanten Abschluss machte die Band „KÖLSCH TÖNis“ mit kölscher Musik, viel Herz und Bühnenschauspiel. Es entstand ein wunderbarer Sommernachmittag mit Herz, Spaß, Musik, gutem Essen und Getränken.


Wie schwierig ist Mundharmonika spielen?

Wolfgang Lindenau, langjähriges Mitglied im Akkordeon-Orchester St.Tönis und Mundharmonikaspieler gibt Auskunft.
Das Interview führte Karin Löcher, 1. Schriftführerin, im Juni 2022.

K.: Wie lange spielst du schon Mundharmonika?

W.: Ich habe bereits als Kind angefangen, Mundharmonika zu spielen; einfach so probiert. Seit mehr als 25 Jahren spiele ich bei den „Antonius-Harmonists“ im Akkordeon-Orchester dieses Instrument.

K.: Muss man die Notenlehre beherrschen, um Mundharmonika zu spielen?

W.: Die meisten Mitglieder in der Gruppe beherrschen die Notenlehre, spielen jedoch eher nach Gehör. Man muss nicht unbedingt Notenkenntnisse haben, um Mundharmonika spielen zu können.

K.: Wie lange dauert es, bis man Mundharmonika spielen kann?

W.: Das Erlernen des Mundharmonika Spielens dauert, wenn man täglich 1 Stunde übt, ca. 14 Tage. Danach kann man bereits einige einfache Stücke spielen.

K.: Wie entstehen die unterschiedlichen Töne?

W.: Durch das Blasen in die Kanäle der Mundharmonika entsteht ein Ton, wenn man die Luft an derselben Stelle einzieht, ist der Ton um eine Tonhöhe versetzt.

K.: Reicht eine Mundharmonika oder braucht man mehrere Instrumente?

W.: Es gibt verschiedene Ausführungen. Jedoch eignet sich eine chromatische Mundharmonika, kurz die Chromonika, für viele Bereiche und ist ein gutes Anfangsinstrument.

K.: Warum haben manche Spieler eine große Mundharmonika?

W.: Dabei handelt es sich um eine Akkordmundharmonika. Diese fällt in einer Gruppe auf. Sie ist ca. 50 cm lang und wird doppelstöckig gespielt. Mit diesem Instrument werden, wie das Wort sagt, die Akkorde gespielt.

K.: Können Kinder Mundharmonika spielen lernen?

W.: Die Mundharmonika eignet sich auch für Kinder ab ca. 6 Jahren. Dieser Unterricht wird in unserem Verein nach den Sommerferien wieder angeboten.

K.: Spielst du außerhalb des Vereins auch Mundharmonika?

W.: Ja, auf privaten Feiern oder beim ungezwungenen Beisammensein findet das Spielen einer Mundharmonika immer positiven Anklang. Das Instrument ist dafür prädestiniert, weil es in jede Tasche passt und gut mitgenommen werden kann.

K.: Wie beschreibst du unseren Verein?

W.: Im Verein fühle ich mich zu Hause. Er ist sehr familiär geführt, man lernt sich untereinander gut kennen und das Vereinsleben ist angenehm und vertraut.

K.: Dürfen neue SpielerInnen einfach dienstags mal zur Probe kommen?

W.: Interessenten haben die Möglichkeit zu „schnuppern“ und sind gern gesehen. Vielleicht haben einige Leser eine Mundharmonika zu Hause und es fehlt nur der Anfang, um eine schöne Freizeitbeschäftigung aufleben zu lassen.

K.: Danke für das Gespräch!

ZEIT DER OFFENEN TÜR (11. Juni 2022)

Instrumentenkarussell, kleine Vorführungen im Vereinsheim des Akkordeon-Orchesters
(Corneliusstraße 25b in Tönisvorst- St. Tönis).

Am 11.06.2022 haben alle großen und kleinen Leute Gelegenheit, die Angebote zur musikalischen Ausbildung im Verein kennenzulernen. Egal ob Gitarre, Schlagzeug, Melodica oder eben Akkordeon – an diesem Vormittag darf ausprobiert werden. Nach den Sommerferien starten neue Kurse für alle Instrumente und auch für die Musikalische Früherziehung (Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren). Alle Fragen werden an diesem Tag in der Zeit von 10 – 12:00 Uhr gerne beantwortet. Vertreter der Jugendabteilung sind ebenfalls anwesend und stellen ihre Aktivitäten und Ideen vor.


Rupert-Neudeck-Gesamtschule kooperiert mit dem Akkordeon-Orchester St.Tönis

Musik-Ag Rupert-Neudeck-Gesamtschule

Musik-AG (RNG), im Hintergrund v.l.n.r: Christian David, Oliver Schieren, Thomas Bissels, Marcel Schmitz

Die Gesamtschule in Tönisvorst lebt es vor: Eine Kooperation mit dem ortsansässigen Akkordeon-Orchester ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, in einer Arbeitsgemeinschaft (Jahrgangsstufen 5 bis 7) projektbezogene Musikerlebnisse zu erfahren.

Das Motto in diesem Schulhalbjahr heißt:
Schraube deine Gedanken hoch und träume nachhaltig / ein Star sein, berühmt sein.
Die Musik-Ag passt da genau hinein!

Marcel Schmitz, freiberuflicher Musiker und Dozent / Lehrer / Ausbilder beim Akkordeon-Orchester führt den Unterricht in Zusammenarbeit mit dem didaktischen Leiter und Projektleiter, Thomas Bissels, durch. Mit seiner unkonventionellen Art vermittelt er den Schülerinnen und Schülern, was Musik bedeutet, wie ein Song entsteht und das man Musik leben und erleben kann. Wie kann man sich durch Musik ausdrücken? Instrumental, mit Gesang – im Chor, als Rapper, … -, beim Erstellen von Liedtexten usw.

Die Kinder werden an verschiedene Instrumente wie Gitarre, Keyboard und Percussion herangeführt. Sie erkunden, probieren aus und musizieren. Das Gemeinschaftserlebnis steht im Vordergrund. Einige möchten lieber im Chor singen – auf moderne Art; Sprechgesang ist angesagt und den Teilnehmern macht es sichtlich Spaß.
Das Motto von Marcel Schmitz lautet: Musik hat nur dann einen Sinn, wenn sie Spaß und Freude macht. Diese gelebte Erfahrung zu vermitteln und zu vertiefen ist neben dem „Handwerk“ Ziel der Musik-Ag.

Die Kooperation Schule / Musik-Verein wird unterstützt durch die Volksbank Krefeld. Ohne diese Hilfe wäre das Erleben der Musik auf diese praktische Art und Weise im Schulunterricht nicht möglich. Die Volksbank Krefeld unterstützt seit langem die Aktivitäten des Akkordeon-Orchesters. Christian Davids, Marketingleiter der Volksbank Krefeld, hat die Musik-AG an der Gesamtschule gemeinsam mit Oliver Schieren (1. Vorsitzender Akkordeon-Orchester) und Thomas Bissels (Didaktischer Leiter der Gesamtschule) besucht und sich von der positiven Durchführung überzeugt. Die Schülerinnen und Schüler gaben spontan ein Musikstück zum Besten und jeder hatte seinen musikalischen Platz in der Gruppe. Die Überraschung war geglückt – die Besucher waren positiv beeindruckt – in relativ kurzer Unterrichtszeit war ein Musikstück für eine Vorführung bereit. Der Applaus war den Schülerinnen und Schülern sicher.


Musik von Frank Sinatra, Edith Piaf und Elvis Presley begeistert

FUN-TASTICAm Samstag, 21.05.2022 fand die Veranstaltung „RHYTHMS OF THE WORLD“ im Vereinsheim des Akkordeon-Orchesters statt. Das Orchester “FUN-TASTIK” unter der Leitung von Carsten Kalkmann spielte Stücke vom Tango zum Tequila und vom Chanson zum Rock`n Roll. Der Verein hatte im Vorfeld versprochen, die Besucher ins Staunen zu versetzen. Das ist gelungen!

Die zahlreichen Gäste waren begeistert; Stimmen wie: Ich war noch nie auf einer Veranstaltung von einem Akkordeon-Orchester und es war nicht meine letzte; hervorragend, ich hatte Gänsehaut, so toll, was ihr hier auf die Bühne bringt. Diese Lobeshymnen und viele andere, positive Bewertungen konnten der Dirigent und die Spielerinnen und Spieler des Vereins nach der Veranstaltung entgegen nehmen. Während der Aufführung wurde im hinteren Bereich des Raumes tatsächlich das Tanzbein geschwungen und die Musiker durften erst nach mehreren Zugaben die Bühne verlassen.

Die Gruppe “FUN-TASTIK” wurde von den Gastmusikern Werner Knoop (Gesang), Norbert Kemkes (Gitarre), Norbert Jansen (Bassgitarre), Werner Lichtberger (Saxophon) und Johannes Groß-Weege (Schlagzeug) begleitet. Diese Musikgruppe, zu der auch der Dirigent von “FUN-TASTIK”, Carsten Kalkmann am Flügel gehört, hatte zusätzlich einen Soloauftritt und brachte mit ihrer fetzigen Musik das Publikum so richtig in Schwung. Bei „Feeling Good“, „Sweet Home Chicago“ oder „Just a Gigolo“ wurde kräftig mit geklatscht und gesungen. Mit zwei Stücken aus dem Dschungelbuch verabschiedete sich diese Gruppe in die Pause.

Die Akkordeon- Medleys zu den Bee Gees und Frank Sinatra – dieses wieder gesanglich von Werner Knoop begleitet – begeisterten das Publikum nicht weniger und nach „Tequila“ und „I got Rhythm“, bei denen die Begleitung der Gastmusiker für den nötigen „Pep“ sorgten, endete die tolle Veranstaltung mit Zugaben des Orchesters und Lob des Publikums.
Bericht in der Presse (RP online, 08.06.)


En Mönke voll Platt

[Aus “Heimatbrief” Sommer 2022, Heimatbund St. Tönis]

Von Ulli Triebels
Endlich! Nach endlos langer, coro­nabedingter Wartezeit eröffnete am 03. April 2022 die Gruppe “FUN-TASTIK”, eine Abteilung vom Akkordeon Orchester 1957 St. Tönis e.V, unseren Mundartnachmitlag “En Mönke voll Platt”. Voller Vorfreude auf die folgenden Darbietungen saßen 160 er­wartungsvolle Zuschauer im sehr gut gefüll­ten Forum Corneliusfeld.
Der Vorsitzende Peter Steppen konnte das Publikum und die Ehrengäste endlich wieder einmal begrüßen, während sich die Interpre­ten hinter der Bühne auf ihren Auftritt vor­bereiteten. Durch den Abend führte Ulli Triebels.
Als erste Interpretin startete Uschi Elsen mit ihrem Vortrag “Möt dä Schluff na Söte­le” den Abend. Schon gleich verbreitete sich im Saal eine tolle Stimmung. Danach folgte Waltraud Anstötz. Sie erzählte über die “Dauter von Stalpers Marie”. Jupp Levels berichtete über die Zeit, als sein Vater den “Zimärte” in St. Tönis spielte – und zwar aus der Sicht des Sohnes. 50 Jahre war sein Vater der Darsteller des Sankt Martin, so lange wie kein anderer. Eine Szene aus dem alltäglichen Leben gaben anschließend Paul Schwinning und Waltraud Anstötz mit “Emmer die jlicke Laier” zum Besten. Nach ei­nem musikalisclien Intermezzo fragte Peter Steppen: “Wooer fröeher alles beäter”. Margret Klein und ihr Enkel Philipp Engelen sorgten mit ihrem Beitrag “Lecker Aete” für viel Freude beim Publikum. Leider war das der letzte Auftritt von Margret, sie geht in den Ruhestand. Wir wünschen ihr an dieser Stelle alles Gute für die Zukunft und viel Ge­sundheit. “Dä Lattetuun”, dargestellt von Paul Schwinning, brachte viele Überraschungen, war es doch ein wabrer Zauber­zaun! Trecker Harry konnte das Publikum mit seiner Darbietung “Zent Tüenes is on bliev os Heimat” ausnahmslos mitreißen, denn mit den zwei neuen Strophen, die Heinrich ]osef Thelen zusätzlich geschrie­ben hatte, ging er auf die aktuelle politische Lage in der Ukraine ein. Über “Min läve in et Dörp” berichte Fred Schwirtz, ein echter St. Töniser. Wie erstaunlich ein Arztbesuch enden kann, erzählte uns Rolf Seegers in seinem Stück “Bee dä Peärds Doktor”. Da wir unsere Veranstaltung ja in das Frühjahr verschieben mussten, konnte uns Stephan Zimmermann aber gleich etwas zum “Uos­terwäer” erzählen und damit den schönen Nachmittag beenden. Zum Ausklang spielte FUN-TASTIK noch einige Lieder – sehr zur Freude aller Anwesenden.


Jahreshauptversammlung: positiver Rückblick und Zuversicht

Jubilare 2022


Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Akkordeon-Orchesters St. Tönis am 01.05.2022 wurde der 1. Vorsitzende, Oliver Schieren, von den Mitgliedern einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Die 2. Vorsitzende, Michaela Bürcks, lobte seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement für den Verein. „Ohne Oliver Schieren wären wir nicht das, was wir heute sind“ waren ihre Worte, bevor sie ihm die Ernennungs-Urkunde überreichte. Oliver Schieren erhielt von den Anwesenden Standing-Ovation für seine hervorragenden Leistung für den Verein.

Neben den Ehrungen für Mitglieder mit Jubiläen von 10, 20, 30 und 40 Jahren wurden Waltraud Anstötz, Gabi Behnke und Henric Oedinger für 45 Jahre geehrt. 50 Jahre dabei ist Peter Kamp und Ingrid Zacher sogar 55 Jahre.

Die Rückschau auf das vergangene zweite Corona-Jahr weist eine erfolgreiche Open-Air-Saison auf. Zahlreiche Sponsoren und Unterstützer haben geholfen, die Einschränkungen zu meistern. Vor allem ist erwähnenswert, dass die Mitglieder trotz eingeschränkter Möglichkeiten fast alle dabei geblieben sind.

Alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt, als 2. Schriftführerin wurde Franziska Klein gewählt, die diese Aufgabe seit dem Ausscheiden ihrer Vorgängerin bereits kommissarisch ausübte. Die Satzung schreibt vor, dass in geradzahligen Jahren die Funktionen 1. Vorsitzender, 1. Kassierer, 2. Schriftführer, Jugendleiter, Zeugwart und Notenwart zu wählen sind.
Vorstandsmitglieder mit Foto hier

Der Verein schaut mit Vorfreude und Zuversicht auf die nächsten Veranstaltungen. Um auch strukturell für die Zukunft gerüstet zu sein, wurde die Satzung einstimmig angepasst.



Bericht vom 3. April (Grefrath):

Am 03. April 2022 fand in der Friedenskirche in Grefrath ein gut besuchtes Spendenkonzert des Akkordeon Orchesters St. Tönis statt. Die Mitglieder des Ensembles „AkkZente“ sowie die Harfenistin Uta Deilmann aus Krefeld hatten ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Zum Auftakt präsentierte AkkZente den Sonnenaufgang aus „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauß mit Orgelbegleitung. Anschließend wurden die Zuhörer mit einer rockigen Version des Nussknackers von Tschaikowksy überrascht. Nach einigen weiteren Stücken des Ensembles war die Bühne frei für die Harfenkunst von Uta Deilmann. Sie verzauberte die Zuhörer zunächst auf ihrer kleinen irischen Harfe mit traditioneller irischer Musik. Virtuos spielte sie anschließend auf der großen Konzertharfe klassische Stücke und Musik zum Träumen. Im weiteren Programm konnten die Zuhörer das harmonische Zusammenspiel von Akkordeon und Harfe bestaunen, zum Beispiel in der Ouvertüre der Operette „Dichter und Bauer“. Die Zuhörer belohnten die Musiker mit langem Beifall. Aus dem Erlös des Konzerts konnten 200 € an Action medeor gespendet werden.



Leitung der musikalischen Früherziehung (ab März 2022):
Musikpädagogin Karin Kreuels-Hülser

Musikalischer Werdegang:
Studium an der Musikhochschule Aachen, Hauptfächer: Klavier und musikalische Früherziehung und Grundausbildung
Klavier- und Früherziehungslehrerin an Musikschulen des Kreis Heinsberg und Rhein-Kreis Neuss
Organistin und Chorleiterin in der GdG Korschenbroich
Leitung verschiedenster Chorgruppen (Männer-, Kirchen- und Kinderchöre)
Seit 2012: Musiklehrerin für Klavier und Früherziehung an einer privaten Musikschule in Korschenbroich
Karin Kreuels-Hülser

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